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Geschichte

Gruppenbild 2
Gründung 06. Juni 1929
Mitglieder 90, darunter
  • 23 Aktive
  • 12 Mitglieder der Altersabteilung
  • 55 fördernde Mitglieder


Jugendfeuerwehr Liebenburg

  • 2 Mitglieder                                                 (Stand 14.05.17)
Fahrzeug bis 30.06.2012
Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) VW LT 31, Aufbau Ziegler

ab 01.07.2012
TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser) , Iveco Daily - Aufbau Magirus   
Spezialaufgaben
  • Spür- und Messtrupp des Landkreises Goslar
  • Löschzug 15 Ost


Die Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen steht für über 80 Jahre Hilfsbereitschaft, die über Generationen hinweg von der Dorfgemeinschaft bis in die Gegenwart getragen wird. Im Jahre 1929 wurde von den Kameraden der damals bestehenden Pflichtfeuerwehr zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen gegründet. Zu der Zeit wurde noch mit einer Handdruckspritze gelöscht, die von einem Dutzend Männer bedient werden musste. Diese Spritze war bis zum Jahr 1944 im Einsatz. Heute ist sie als Ausstellungsstück bei  der Werkfeuerwehr der Salzgitter AG zu bewundern.

1965 wurde das erste Tragkraftspritzenfahrzeug (kurz: TSF), ein Ford Transit, angeschafft. Nach 16 Jahren wurde das Fahrzeug außer Dienst gestellt und durch einen VW LT 31 (TSF) im Juni 1981 ersetzt. Dieses Fahrzeug war bis zum 30. Juni 2012 mit seinen 31 Dienstjahrendas Einsatzmittel der Feuerwehr Neuenkirchen.

Ab dem 30. Juni 2012 wurde dieses Fahrzeug durch eine neue Generation von Einsatzfahrzeugen ersetzt: TSF-W. Dieses Fahrzeug verfügt zusätzlich über einen 750 Liter Wassertank. Damit ist man im ersten Moment unabhängiger von der Wasserversorgung und kann flexibler und mit thoeretisch weniger Einsatzkräften Einsätze fahren. Somit ist der Iveco Daily mit Magirus- Aufbau das aktuelle Einsatzmittel der Feuerwehr Neuenkirchen.

Das Feuerwehrgerätehaus wurde 1975 errichtet. Später ergänzte man im Nachbargebäude ein Schulungsraum, welcher mit Unterstützung der Gemeinde Liebenburg geschaffen wurde, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten. 1974 übernahm die Feuerwehr die Patenschaft für die Kinder der Dorfes und führt seitdem Veranstaltungen durch wie z.B. Kinderfeste, Osterfeuer mit Fackelumzug, Zeltlager, Kinderweihnachtsfeiern, Laternenumzüge und vieles mehr. Damit ist die Freiwillige Feuerwehr der Hauptkulturträger im kleinen Dorf Neuenkirchen, das derzeit 240 Seelen zählt. Auch die Feuerwehr-Feste weiß man in Neuenkirchen gebührend zu feiern.  Noch heute spricht der ein oder andere Kamerad aus dem Landkreis Goslar anerkennend vom legendären 75. Geburtstag der Wehr in 2004, wo auch der „Hirsch aus Wolfenbüttel“ zugegen  war und der Fanfarenzug Oelber a.w. Weg nicht mehr aus der Scheune gelassen wurde, weil  die Leute auf den Tischen tanzten…

Die Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen pflegt aktive Freundschaften mit den Wehren aus  Othfresen und Klein Mahner. Eine besondere Verbindung besteht zu den Kameraden der Feuerwehr Osterwieck (Sachsen-Anhalt), die 1990 nach dem Fall der Mauer auf Initiative des Ehrenbrandmeister H.A. Berkefeld hin geschaffen wurde.

Zu den bemerkenswertesten Einsätzen der Feuerwehr Neuenkirchen zählt sicherlich das Jahrhunderthochwasser der Elbe im Raum Sachsen-Anhalt, bei dem 15 Kameraden in 24-Stunden-Schichten mit Fahrzeug und Gerät über eine Woche im Einsatz waren. Aber auch der Domänenbrand in Liebenburg und weitere Großeinsätze im Landkreis Goslar sind Bestandteil der hiesigen Feuerwehrgeschichte.

Als Sonderaufgabe ist die Feuerwehr seit 1994 mit einem Messkoffer zum „Spüren & Messen“ von Schadstoffen ausgerüstet. Dieser kam z.B. beim „Brom-Unfall“ der Firma Chemetall in Langelsheim zum Einsatz.

Mit einem bedeutenden Teil des Dorfes geschlossen hinter sich stehend, blicken der stolzerfüllte Ortsbrandmeister sowie die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen selbstbewusst allen zukünftigen Herausforderungen entgegen.